RAW und Farbtemperatur

. . . . . der Weg dahin

        

·        Die Idee:

Mein Bild sollte eine Winterlandschaft zeigen, die zugleich das typisch frostige der Jahreszeit abbildet und doch einen fröhlichen Farbklang hat.

·        Die Ausführung - Es mag sicherlich viele Wege geben, ich habe folgenden beschritten.

Die Aufnahmen erstelle ich im RAW-Format ( RAW / engl. = Roh)

Zur Nachbearbeitung arbeitete ich mit Photoshop CS2

Hier das original Bild : Belichtungszeiten 1/80 s  bei f/10 Brennweite 18mm

Da ich das Bild als RAW-Datei hatte,

lud ich das Bild in zwei Farbtemperaturen. Hiefür bietet Photoshop (Ps CS2) eine kleines Zusatz-Programm. Damit hatte ich zwei Ebenen mit jeweils dem gleichen Bild, jedoch nicht in der gleichen Farbe. Siehe Bild 2 und Bild 3.

Ebene 1 nannte ich Hintergrund (blaue, kalte Farbtöne), Ebene 2 nannte ich Original (warme Farbtöne). Von beiden Ebenen erstelle ich eine Kopie. Dies ermöglicht mir später bei misslungenen Arbeitschritten von Vorne anzufangen. Abgespeichert als Photoshopdatei, behält das Programm die Ebenen, eine Änderung der Version wäre dann später noch möglich .

Der nächste Arbeitsschritt besteht daraus, beide Ebenen farblich zu kombinieren. Hierfür bietet Ps CS2 die Möglichkeit über jede Ebene eine Maske zulegen. Diese Masken ermöglichen ein löschen von Bildteilen. Somit wird immer die darunter liegen Ebene sichtbar. Ich benutze immer den Maskenmodus, es ist mir so möglich Arbeitschritte rückgängig zu machen. Nach gelungener „Verschmelzung“ werden die Ebenen je nach Geschmack farblich verändert. Dies geschieht bei Ps CS2 über die Einstellung Bild – Anpassen – Farbbalance. Jetzt noch das übliche nachscharfen, evtl. Lichter und Schatten anheben bzw. senken und fertig ist das gewünschte Stimmungsbild.

Für Fragen und stehe ich gerne zu Verfügung.

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Kai Storjohann