Bildbearbeitung mit Photoshop

 

Das ist das Foto von Gösta Reuter im Original.

Katrin Peters hat dieses Foto mit Photoshop bearbeitet und beschreibt ihre Arbeitsweise

Es handelt sich hier um eine wunderschöne Aufnahme von Gösta, die ich mit einigen wenigen Handgriffen in Photoshop zu einem Motiv aus „alten Zeiten“ veränderte.

•  Ich mache mir grundsätzlich eine Kopie der Ebene (STrg + C) um jederzeit auf die Originalaufnahme zurückgreifen zu können.

•  Ich lege eine Schnittmaske „Tonwertkorrektur“ an und hebe die Kontraste leicht an.

•  Aus meinem Bildarchiv suchte ich mir einen neuen Himmel, da in der ursprünglichen Aufnahme wenig Struktur zu finden war und zog diese Eben in mein Bild. Nun reduzierte ich die Ebene „Himmel“ in der Deckkraft um nur einen Hauch der Wolkenstruktur zu sehen.

•  Auf die Ebene „Himmel“ legte ich eine Schnittmaske, um einen Verlauf ausführen zu können. Schließlich will ich die Wolken nur im Himmelbereich haben und nicht auf den Bergspitzen.

•  Nun faste ich alle Ebeneneigenschaften und Bearbeitungen auf eine Ebene zusammen (STRG + Alt + Hochstell + e)

•  Auf diese neue Gesamtebene legte ich eine Einstellungseben „Tonwertkorrektur“ und hob die Bereiche an (aufhellen) die ich gezielt im Bild herausarbeiten wollte. Mit STRG + i kehre ich den Effekt um (nicht sichtbar) Ich arbeite mit einem digitalen Zeichenbrett und konnte dann mit dem Zeichenstift, weißer Farbe und einer feinen Spitze des Pinselwerkzeugs die Bereiche ganz genau treffen.

•  Im nächsten Schritt legte ich eine weitere Einstellungsebene mit dunkleren Bereichen an, kehre auch diese um und konzentrierte mich in der Bearbeitung auf die dunklen Bereiche. (ähnlich dem Punkt 6)

•  Nun faste ich alle Ebeneneigenschaften und Bearbeitungen wieder auf eine Ebene zusammen (STRG + Alt + Hochstell + e)

•  Auf diese Ebene lege ich den Verzerrungsfilter „weiches Licht“, und mindere die Deckkraft der Eben, bis ein realistischer Eindruck bestehen blieb, aber dennoch alles ein bisschen unwirklich wirkte.

•  Wieder fasse ich alles auf eine Ebene zusammen, (STRG + Alt + Hochstell + e)

kopierte die Eben und legte hier einen Hochpassfilter, mit dem ich die gesamte Aufnahme schärfte. Zum Schluss noch eine leicht Vignettierung mit dem Verzerrungsfilter „Objektivkorrektur“ ..und schon ist man fertig!

 

Bearbeitungszeit ca.15 Min.

 

An sich passt diese Beschreibung auf fast jedes Bild, was ich bearbeite. Bereiche die zu dominierend wirken, mildere ich ab, andere hebe ich hervor. Einstellungsebenen und Ebenenmasken sind ideale Hilfsmittel um diese Effekte anzuwenden, ohne unwiderruflich im Bild Veränderungen vorzunehmen. Jeder Eingriff ist revidierbar. Nichts wird dem Zufall überlassen und alles kann rückgängig gemacht werden.

Hat man einmal verstanden wie sie funktionieren, ist ein sinnvolles Arbeiten ohne dem, m.E., kaum möglich.