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JPG als verlustbehaftetes Bildformat |
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Das Bildformat JPG ist das gebräuchlichste Bildformat für Digitalkameras wie auch für das Internet, weil es wenig Speicherplatz belegt. Im Vergleich zu unkomprimierten Bildformaten wie z.B. TIF wird nur ein Bruchteil der ursprünglichen Dateigröße benötigt (die hier verwendeten jpg-Bilder benötigen ca. 1/18 Speicherplatz im Vergleich zu einer entsprechenden TIF-Datei, 48 Kilobyte zu 848 Kilobyte), was eine verkürzte Ladezeit der Bilder besonders auf Internetseiten bedeutet. Der geringe Spicherplatz kommt durch ein spezielles Komprimierverfahren, das jedoch Bildinformationen mit jedem Öffnen und erneutem Speichern vernichtet. Die Kunst der Bildverarbeitung in Verbindung mit im jpg-Format gespeicherten Bildern ist es, dem menschlichen Auge das Bild als einwandfrei zu simulieren. Dem linken Foto fehlen nach Speichern des Bildes in der Kamera, anschließendem Speichern auf einem Computer, Versand des Bildes per e-mail und Bearbeitung für das Internet bereits etliche Bild- bzw. Farbpixel. Sie bleiben dem Betrachter weitestgehend unsichtbar ebenso wie im Foto rechts, das erhebliche weitere Qualitätseinbußen hinter sich hat: Es wurde weitere 20x geöffnet und erneut gespeichert - im Ergebnis ebenfalls dem menschlichen Auge unsichtbar. Und doch lassen sich die Verluste im Detail nachweisen. Die nachfolgenden Bilder machen dies deutlich. Keine Unterschiede sind nur dort eingetreten, wo im Bild schwarze Flächen oder Punkte zu sehen sind. In allen anderen Bildpunkten hat es von der Farbe, der Farbintensität, Helligkeit oder Kontrast Änderungen gegeben. Im Alltagsgebrauch wird dem digitalen Fotografen ein Foto im jpg-Format reichen, wenn die anderen technischen Faktoren wie Objektiv- und Kameraqualität stimmen. Wer auf absolute Qualität setzt, wird in seiner Kamera das herstellereigene Dateiformat RAW wählen und mehr Zeit mit anschließender Fotobearbeitung am Computer zubringen. Klaus Jötten |