Fotoausflug
Potsdam
30. September bis 3. Oktober 2006
Los gings am Samstag, dem 30.09.2006 um 10 Uhr in Großensee mit dem Ziel Potsdam, wo Angelika, Fiete, Heiko und ich um 13 Uhr ankamen. Erst wurde das Hotel inspiziert und für gut befunden, große Zimmer und angenehme Matratzen. Auf die Frage hin, ob wir einen Kaffee bekommen könnten, sagte die Wirtin nur: "Ich mach Ihnen einen, aber unten beim Bäcker gibts einen viel besseren." Wir gingen also in die Bäckerei und fanden heraus, daß sie recht hatte. Die nächsten Tage nach unseren Ausflügen fanden wir uns immer bei der Bäckerei zusammen und genossen noch einen Kaffee, bevor unsere Bilder aus der Kamera geladen und gebrannt wurden.
Am Samstag so gegen 14:30 Uhr machten wir uns dann zur Pfaueninsel auf, bei bestem Wetter versteht sich. Dort liefen wir einen Rundgang, stellten fest, daß das Schloss sehr schön aussah, allerdings nur aus Holz gezimmert war, und sahen noch mehr gut hergerichteter Gebäude. Das Highlight war allerdings ein "wilder" Fuchs, der 20m vor unserer Nase eine Ratte fing und sie verzehrte. Nach der Pfaueninsel gings noch zur Glinicker Brücke im Abendlicht. Hier stellten wir fest, daß der Verkehr über diese Brücke doch enorm war, ohne Autos oder Fußgänger war kein Bild zu verwirklichen. Abends fragten wir dann "Susi" (mein Navi) nach einem Restaurant in der Nähe und machten uns auf den Weg, natürlich zu Fuß. Das angegebene Restaurant haben wir nie gefunden, dafür aber einen wunderbaren Italiener mit angenehmen Preisen. Es war das beste Essen der ganzen 4 Tage.
Sonntag um 9 gabs Frühstück und danach gings ab zum Park Sanssouci, wo wir um 13 Uhr Heike und Manfred trafen. Den ganzen Tag bis um 17 Uhr haben wir uns Zeit genommen, um möglichst viel der Schlösser und Statuen, Wasserspiele und anderes zu fotografieren. Am Nachmittag wurde sogar der Himmel blau, und wir konnten noch einige Ergebnisse vom Vormittag verbessern. Heidrun und Edwin stießen um ca. 15 Uhr zu uns, und jetzt waren wir komplett. Abends trafen wir uns dann beim Griechen und hatten einen schönen Ausklang vom Tag. Groggy waren wir, glaub ich, alle, und verschwanden danach ins Bett.
Der dritte Tag fing mit schönem Wetter an und endete leider wieder wolkenverhangen. (Geregnet hat es aber tagsüber gar nicht). Zuerst ging es zum Schloss Cecilienhof, wo Mengen an Bussen gerade eine Besichtigung machten, also Leute ohne Ende. Hier hielten wir uns so 1 Std. auf, um dann zum Pfingstberg hochzuwandern und Schloss Belvedere anzuschauen. Der nächste Punkt war die Russische Kirche und das Russische Viertel, wo wir verzweifelt ein Café suchten, welches Montags geöffnet hat.
Die Suche blieb leider erfolglos, und wir mussten eine Abstecher in die Innenstadt machen, um Kaffee und Kuchen zu ergattern. Nach der Stärkung gings in den Neuen Garten, wo uns ein eingerüsteter Marmorpalais empfing. Heiko, Angelika und Fiete waren drinnen, aber wir anderen wollten nicht, es soll sich aber gelohnt haben. Heike und Manfred hatten sich schon verabschiedet und die restliche Truppe traf sich nochmal beim Dampfmaschinenhaus, was wie eine Moschee gebaut ist und innen eine der ältesten Dampfmaschinen der Welt beherbergt. Wir hatten Glück und kamen mit einer Führung hinein, um uns das genauer anzusehen. Abends gings dann zu einem Italiener in Potsdam, der sehr gutes Essen hatte, aber leider zu kleine Portionen, wenn man nach so einem Tag Essen geht. Trotz Nachtisch hatte ich (und nicht nur ich) noch Hunger.
Am Abreisetag haben Angelika, Fiete, Heiko und ich noch Schloss Sakrow und eine dort im Park direkt an der Havel stehende Kirche besichtigt. Von den anderen hatten wir uns am Abend vorher verabschiedet. Auch hier hatten wir keine Sonne aber immerhin ein sonniges Gemüt. Nach 2 Stunden in dem Park gab es noch mal Kaffee und es ging dann schnurstraks, nach einem erfolgreichen und gutgelaunten Wochenende, nach Hause.
Nikolas Fenrich
Hier die Fotos von:
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