Fotoausflug zur Kieler Woche

28. Juni 2003

Am 28. Juni sind sechs Fotoclub-Mitglieder ohne größeren Verkehrsstau für einen Tag zur Kieler Woche gefahren.

Getroffen haben wir uns im Olympiahafen Kiel Schilksee, bepackt mit Fototaschen und Stativen, wo wir direkt vom ehemaligen Olympischen Feuer die ersten Aufnahmen der startenden Regatta-Boote zum aktuellen Thema "Bewegung" einfangen konnten. Aufgrund der nötigen längeren Belichtungszeit war es teilweise nötig, die Stative zu benutzen.

© Olaf Hingst
© Olaf Hingst
Trotz des herrlichen Wetters war es im Bereich der Kieler Förde, wo gegen 11.00 Uhr die große Windjammerparade startete, sehr diesig, so daß wir vom olympischen  Feuer aus nur sehr wenige brauchbare Bilder von der Parade machen konnten. Diese konnten wir nur aus der Ferne beobachten, mit von der Partie waren fünf große Rahsegler, angeführt von der "Gorch Fock" (Deutschland / Marineschulschiff), es folgten die "Sedov" (Russland / Fischereiministerium), "Kruzenshtern" (Kaliningrad / Marineschulschiff), "Alexander von Humboldt" (Hamburg / Segelschulschiff für Jugendliche)  und die "Khersones" (Ukraine / Schulschiff).

Gegen Mittag haben wir uns in einem netten Restaurant mit gut bürgerlicher Küche erstmal gestärkt. Mit Blick auf die Förde schmeckte das Essen gleich nochmal so gut.

Gegen 15.00 Uhr ging es dann in die Innenstadt – auf die sogenannte Kiellinie -. Hier konnten wir noch einige Windjammer hautnah erleben, wie z.B. die "Alexander von Humboldt" oder die "Kruzenshtern", einen der größten Rahsegler der Welt, nur die "Sedov" und die neue "Royal Clipper" sind eindeutig größer.

© Kirsten Schwidrowsky
© Anja Ostmeier
Desweiteren wurde hier reichlich zum Thema "Bewegung" geboten. Kinder, die wie Elfen an einem Seil im Kreis schwebten, Bungee-Jumping, Fungee-Jumping, wo die Leute sich auf ein Gummi setzen, dies an den Oberschenkeln befestigt wird, und man per Trampolin in doch recht interessante Höhen springen konnte. Als Wassersport wurde segeln und Kanu-Polo geboten.

Nach einem Zwischenstopp mit Kaffee, Kuchen und Eis mußten wir allmählich wieder an den Rückweg denken, obwohl wir noch lange nicht alles gesehen hatten. Vor lauter Fotografieren vergißt man ganz die Zeit. Da wir noch auf den "Internationalen Markt" wollten, der sich am Rathaus befand, um all die Köstlichkeiten dort zu probieren, sind wir gegen 17.00 Uhr langsam zurück gegangen.

Gegen 19.00 Uhr hat jeder nach Lust und Laune die Köstlichkeiten auf dem "Internationalen Markt" genossen oder einfach nur das Ambiente bestaunt. Denn außer Köstlichkeiten gab es auch noch Gelegenheit den einen oder anderen finnischen Wollpullover oder Servietten mit Elchmotiv zu ergattern. Mit von der Partie war z.B. irische Volksmusik kombiniert mit Kilkenny oder 2 ansehnlich in türkische Tracht gekleidete Verkäufer, die türkisches Eis verkauft haben.

Alles in allem war es ein erfolgreicher Fototag, der uns hoffentlich viele gute Bilder zum neuen Thema bringen wird.

 

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