Fotoausflug
Farben der Nacht
Hamburger Dom
Freitag, 24.03.2006
© Nikolas Fenrich
Wettervorhersage: abends Regen 1° C. Der Fotoclub hat einen Ausflug zum DOM in Hamburg St. Pauli geplant. Treffpunkt U-Bahn Feldstraße, wo so nach und nach die Kameras bereit gemacht und die Stative montiert wurden - von Klaus, Nikolas, Kirsten, Gunda, Marlies, Konrad, Edwin und Heidrun.
Es war trocken. Dieser Ausflug sollte zum laufenden Thema Farben der Nacht" gestaltet werden, welches den Club zur Zeit beschäftigt. Wir zogen also los zu den vielen bunten Lichtern des DOM's und verabredeten einen ersten Treffpunkt nach gut einer Stunde. Es war beeindruckend wie viele Motive schon an der ersten Stelle zu finden waren, überall bewegten sich Farben der Nacht in jeder Schattierung. Man brauchte sich nur einmal im Kreis zu drehen und schon hatte man 4 verschiedene Aufnahmen.
Die Zeit verging so schnell, dass wir nicht einmal ein Viertel des Rundweges geschafft haben und zum Treffpunkt zurück mussten. Nikolas hat den ersten Tropfen Regen gespürt, aber es wurden nicht mehr. Nun siegten allmählich die appetitlichen Düfte über die Farben und es sollte eine Wurst gegessen werden, was zu einem anständigen DOM-Besuch auch einfach dazugehört (die obligatorischen Mandeln hatten wir bereits verspeist). Wir gingen in eine beheizte Bude mit Sitzgelegenheit und dann oh Schreck: Gunda und Konrad sind weg! Gesucht und nicht gefunden, dabei hatte Gunda sich doch nur kurz den leuchtenden Autoscootern gewidmet. Dank Handygespräch konnte sie wieder eingefangen werden, nur Konrad wurde offenbar vom DOM verschluckt.
Gestärkt und gewärmt ging es dann weiter, diesmal in die andere Richtung des Rundweges, und so nach und nach spürte nun auch jeder den einen oder anderen Tropfen Regen. Aber das machte uns nichts aus, denn es gab so viel so sehen: Geisterbahn, Losbude, Kettenkarussell, Raupe im Nebel, Loopingbahn und Süßigkeitenstände. Hier kam es zu einem juristischen Problem: durften die Liebesäpfel fotografiert werden ohne zu fragen?
Eigentlich wollten wir auch noch das Feuerwerk im Bild festhalten, aber es fand sich keine passende Position im Menschengedränge, die Bahn nach Ahrensburg fuhr auch nur noch alle Stunde und die Wettervorhersage sollte doch noch ihr Recht bekommen. Es trennten sich die Wege und ich glaube jeder fand, der Abend hat sich gelohnt. Es hat Spaß gemacht.
Heidrun
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