|
Ausflug Kaltehofe am 03.02.08
Diesen Ausflug verdanken wir Heidrun, die uns darüber informiert hat, dass die ehemalige Elb-Filtrationsanlage an der Billwerder Bucht demnächst zu einer Freizeitanlage umgestaltet wird. Also schnell noch mal hin.
Da sich nur eine kleine Gruppe zu diesem Ausflug angemeldet hatte, schloss ich mich Sabines Idee an, meine Familie mitzubringen. Axel, mein technisch hochinteressierter Ehemann war sofort begeistert, unser Hund ebenfalls, die Kinder weniger.
An der Elbe angekommen, erwartete uns bereits eine große Schar Fotoclubber, dick einge- und bepackt mit Mützen, Schals, Kameras und Stativen. Blauer Himmel und Sonnenschein hatte die meisten wohl aus ihren Löchern gelockt. Unter einer beigen Wollmütze entdeckte ich zu meiner großen Freude sogar Kai Schmeling, der (extra) aus dem tiefsten Süden Deutschlands angereist kam und seine Frau mitgebracht hatte.
Während ich so die Truppe begrüßte, rief Axel aus dem Hintergrund: „Ruth, hast du deine Kamera?“ „Nein“, rief ich zurück, „die hat Anna“. Aber Anna schaute mich nur kopfschüttelnd an: „Ich dachte, Papa hätte den Rucksack eingesteckt….“ „Aber zu mir hast du doch gesagt…“, entgegnete ich, als plötzlich Eddie neben mir stand und mir seine Zweitkamera in die Hand drückte. Hatte ich ein Glück! Ich erhielt einen fünfminütigen Crashkurs im Benutzen seiner Canon EOS 400D und los ging’s. Aber irgendwie ging es gar nicht los. Nach zweihundert Metern blieben alle stehen und fotografierten das erste Backsteinhäuschen. Nach weiteren zweihundert Metern driftete der „Schwarm“ allmählich auseinander, blieb kleinstgrüppchenweise stehen, redete und fotografierte. Es war kaum eine halbe Stunde vergangen, da erkannten meine Kinder die Situation: „So brauchen wir ja Stunden, bis wir um das Gelände herumgelaufen sind. Wir möchten gerne zurück!“ Sabines Kinder standen daneben und nickten innerlich. Die Rettung: ein technisches Museum ganz in der Nähe. Hier verschwanden die beiden Väter mit den Kindern, der Hund blieb bei mir.
Jetzt konnte ich endlich mal ans Fotografieren denken. Und an meine Nikon D70 und vor allem an das Teleobjektiv, das ich so gerne dabei gehabt hätte. Denn wie Katrin uns auch schon vorhergesagt hatte das gesamte Gelände war umzäunt. Aber ich will ja nicht meckern. Ich machte eben weniger Fotos und genoss dafür umso mehr die Geselligkeit. Die setzten wir dann auch anschließend im Schweinske beim späten Mittagessen fort. Spätestens hier strahlten dann auch die Kinder bei Hähnchen und Fritten.
Alles in allem ein toller erster Ausflug, an den ich bestimmt noch häufiger denken werde.
Ruth Stoltenberg
|
|